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Camcorder – Überlegungen vor dem Kauf

Camcorder, mit denen eigene Videofilme produziert werden können, haben sich schon im Laufe der 1980er-Jahre auf dem Markt verbreitet. Im Laufe der Zeit wurden sie aber nicht nur von der Größe her handlicher und die Bildqualität besser, sondern auch für alle leistbar.

Zwar bieten auch digitale Fotokameras oft einen Filmmodus, jedoch ist die Qualität hier oft eher schlecht bis durchschnittlich. Für jene, die in erster Linie und in guter Qualität filmen wollen, ist ein Camcorder also die erste Wahl, zumal diese generell auch über einen großen optischen Zoom-Bereich verfügen.

Ein wesentliches Merkmal beim Kauf eines Camcorders ist heute zunächst einmal die Bildauflösung. Bei einigen preisgünstigen Geräten liegt diese bei maximal 640 mal 480 Bildpunkten oder noch weniger, wobei das zum Beispiel für durchschnittliche Internet-Videos immer noch ausreichend ist. Typische Camcorder schaffen hingegen zumindest 704 mal 576 Pixel, was in etwa einem DVD-Film entspricht. Aber auch Modelle mit darüber liegender HDTV-Auflösung von bis zu 1920 mal 1080, wie jene mit dem HDV-System, sind heute allgemein erschwinglich.

Beim Aufnahmemedium spielen analoge Kassetten wie etwa VHS-C heute keine nennenswerte Rolle mehr. Abgelöst wurden diese generell durch digital bespielte DV-Kassetten, die eine weite Verbreitung fanden. Später kamen aber auch andere Systeme wie beschreibbare DVDs auf den Markt, dies hat den Vorteil, dass die Aufnahmen direkt in Heim-DVD-Playern verwendet werden können.

Auch Camcorder, die Speicherkarten benutzen, sollte man heute in Erwägung ziehen – die Karten sind nämlich sehr handlich, gegen Erschütterungen unempfindlich, und werden bei laufend größerer Speicherkapazität regelmäßig billiger angeboten. Weiters gibt es auch Festplatten- und Blu-ray-Modelle.