Maurice Lacroix Uhren
1. Februar 2009 von e-m-f.de Reporter für Online-Shopping, Produktberichte und Preisvergleich
Rubrik Uhren
Im Vergleich zu den anderen traditionellen Uhrenherstellern in der Schweiz steckt die Firma Maurice Lacroix noch in den Kinderschuhen. Eigentlich kann das Unternehmen erst seit 2006 zu der Schweizer Zunft der Uhrenhersteller gezählt werden.
Alles begann 1961 als die Züricher Firma Desco von Schulthess AG einen kleinen Fertigungsbetrieb für Markenuhren aufkaufte. Im gleichen Jahr wurde der Markenname vom damaligen Inhaber der Desco von Schulthess AG zu Ehren des plötzlich verstorbenen Vorstandsmitglieds Maurice Lacroix ausgewählt.
Wie alle anderen Hersteller mechanischer Uhren erlitt die Schulthess AG durch die Erfindung der Quarzuhr in den 70er Jahren eine existenzbedrohende Krise. In den 80er Jahren folgten die Internationalisierung und die Expansion nach Deutschland. Durch den Erwerb des Uhrengehäuseherstellers Queloz gelang dem Unternehmen die strategische Positionierung im internationalen Geschäft. Heute kann sich Maurice Lacroix aussuchen, in welchen Geschäften seine Kollektionen angeboten werden.
Die Marke Maurice Lacroix hat sich mittlerweile in der mittleren Preislage von Uhren etabliert, das nicht zuletzt wegen der gegenüber der Konkurrenz besser ausgestatteten Modelle. Trotz der steigenden Nachfrage nach elektronischen Uhren ist die Marke Maurice Lacroix immer seiner Linie, das heißt Uhren mit mechanischem Uhrwerk zu vertreiben, treu geblieben. Der Erfolg bestand, dass man es immer wieder verstanden hat, sich von der Konkurrenz abzuheben. So waren Uhren von Maurice Lacroix die ersten, die Dank eines gläsernen Gehäusebodens, den Blick auf das Uhrwerk ermöglichten.
Im Jahre 2001 wurde der Grundstein für die fünf Jahre später folgende Eigenständigkeit als Unternehmen Maurice Lacroix durch die Schaffung einer juristischen Einheit innerhalb der Desco von Schulthess AG gelegt.

